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Interessantes - Witziges - Nachdenkliches


Gebet des älter werdenden Menschen


O Herr,
Du weißt besser als ich, daß ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich - aber nicht grüblerisch, hilfreich - aber nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir schade, sie nicht weiterzugeben - aber Du verstehst, o Herr, daß ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen,
zur Pointe zu gelangen.

Lehre mich zu schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht, die Gnade zu erbitten, mir die Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, daß ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Ich möchte kein Heiliger sein - mit ihnen lebt es sich so schwer -, aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich, an den anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir,
o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.


(Theresa von Avila, Karmelitin
geb. 28.3.1515
gest. 4.10.1582 in Alba de Tormes)

 

Bacillus subtilis - oder für meine Gäste tue ich alles


von Christa Block



Besuch wurde erwartet und dieser zeichnete sich durch einen Hang zum Natürlichen, zu Bio-Kost und gesunder Ernährung aus. Für meine Gäste tue ich alles, sie sollen sich bei mir wohlfühlen, auf Gewohntes nicht verzichten und ich gehe gern auf ihre Vorlieben ein. Für das deftige Essen war mein Mann zuständig, und er verließ sich auf den Fleischer seines Vertrauens. Zur Zufriedenheit der Esser, wie sich später herausstellte.

Ich hatte da so meine Probleme. Zum Frühstück wollte ich nicht auf Joghurt verzichten und während ich ansonsten mit einem ganz gewöhnlichen Joghurt mit Pfirsich-Maracuja zufrieden bin, holte ich erst einmal Bio-Joghurt naturell. Früchte und Geschmack wollte ich selbst unterrühren. Reife Pfirsiche und Erdbeeren lagen bereit, und ich begann mit der Zubereitung. Etwas Zucker in die Joghurtmasse, Früchte klein geschnitten und untergemischt. Ich kostete: fad und ziemlich geschmacklos. Nicht das Obst, aber der Joghurt. Ich tat ein paar Tropfen Zitronensaft ins Gemisch - Ergebnis: keine großartige Veränderung.

Ich kramte eines meiner vielen Kochbücher hervor und las mich fest. Und nach dem Studium von vielen Seiten war mir klar, daß mein Früchtejoghurt nie mit dem herkömmlichen konkurrieren konnte. Weder die Früchte noch zugesetzter Fruchtsaft ergeben einen richtigen Geschmack. Es sind die Zusatzaromen, die es machen. Die sind zwar natürlichen Ursprungs, haben aber mit der jeweiligen Frucht nicht im Entferntesten etwas zu tun. Mein geliebtes Pfirsicharoma stammt von einem hefeähnlichen Pilz Sprobolomyces odorus. Der Bodenpilz Trichiderma viride macht den Kokosnussgeschmack und der Baumpilz Trametes odorata sorgt für Anis- und Honigduft. Das gewöhnliche Nußaroma kommt von den Mikroben Bacillus subtilis und Cornynebacterium glutamicum.

Über all diese Pilze und Mikroben verfüge ich nicht und bringe meinen Joghurt nach dem oben erwähnten Rezept auf den Tisch. Mir schmeckte er jedenfalls nicht, mein Mann ißt sowieso keinen und auch unsere Gäste brachten keine Lobeshymnen hervor.

Auf meine Frage, welchen Joghurt sie denn immer zu sich nehmen, kam die prompte Antwort: Bio mit natürlichen Aromen. Ich überlegte lange, ob ich ihnen einen Vortrag über die natürlichen Pilze halten sollte - ließ sie aber bei ihren Illusionen!

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Die Lebenszeit


Fabel von den Gebr. Grimm

Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Kreaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte,
kam der Esel und fragte: "Herr, wie lange soll ich leben?"
"Dreißig Jahre" antwortete Gott "ist dir das recht?"
"Ach Herr" erwiderte der Esel "das ist eine lange Zeit.
Bedenke mein mühseliges Dasein: von morgens bis in die Nacht schwere Lasten tragen,
Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen,
mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und aufgefrischt zu werden!
Erlass mir einen Teil der langen Zeit!" Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm 18 Jahre.

Der Esel ging getröstet weg, und der Hund erschien.
"Wie lange willst du leben?" sprach Gott zu ihm
"dem Esel sind dreißig Jahre zuviel, du aber wirst damit zufrieden sein."
"Herr" antwortete der Hund "ist das dein Wille?
Bedenke, was ich laufen muss, das halten meine Füße so lange nicht aus;
und habe ich erst die Stimme zum Bellen verloren und die Zähne zum Beißen,
was bleibt mir übrig, als aus der einen Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?"
Gott sah, dass er recht hatte und erließ ihm zwölf Jahre.

Darauf kam der Affe.
"Du willst wohl gerne dreißig Jahre leben?" sprach der Herr zu ihm
"Du brauchst nicht zu arbeiten wie der Esel und der Hund und bist immer guter Dinge."
"Ach Herr" antwortete er "das sieht so aus, ist aber anders.
Wenn´s Hirsebrei regnet, habe ich keinen Löffel.
Ich soll immer lustige Streiche machen, Gesichter schneiden, damit die Leute lachen,
und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich beiße hinein, so ist er sauer.
Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich das nicht aus."
Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre.

Endlich erschien der Mensch,
war freudig, gesund und frisch und bat Gott, ihm seine Zeit zu bestimmen.
"Dreißig Jahre sollst du leben", sprach der Herr, "ist dir das genug?"
"Welche eine kurze Zeit!" rief der Mensch.
"Wenn ich mein Haus gebaut habe, und das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt:
wenn ich Bäume gepflanzt hab, die blühen und Früchte tragen,
und ich meines Lebens froh zu werden gedenke, so soll ich sterben!
Oh Herr, verlängere meine Zeit!"
"Ich will dir die 18 Jahre des Esels zulegen", sagte Gott.
"Das ist nicht genug", erwiderte der Mensch.
"Du sollst auch die zwölf Jahre des Hundes haben."
"Immer noch zu wenig."
"Wohlan", sagte Gott, "ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht."
Der Mensch ging fort, war aber nicht zufrieden gestellt.

Also lebt der Mensch siebenzig Jahr.
Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin;
da ist er gesund, heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Daseins.
Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der andern aufgelegt:
er muss das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind der Lohn seiner treuen Dienste.
Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen.
Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluss.
Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder.





































Neuer Alkoholtest in Deutschland ab 01.01.2006


Es wurde festgestellt, dass trotz der Einmal-Mundstücke die Alkotester unhygienisch sind.
Daher wird im neuen Jahr ein neuer Alkoholtest eingeführt.

Wer nach dem Trinken den folgenden Text fehlerfrei lesen kann, darf seinen Führerschein behalten:

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.
Weil jeder so gerne Barbara's Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara.

Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar.
Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar,
um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen,
dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte.
Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte,
wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.

Na, könnt ihr noch folgen?

Na dann mal weiter, Zeit für´s Finale...

Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts
geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar
um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

So, das wars. Ganz einfach oder?

Also mein Führerschein ist demnächst weg!

Viel Glück!!!
 

Ruhestandsprogramm

Seit Jahren denk ich schon daran, wie ich im Ruh`stand leben kann,
dass meine Lebensqualität in dieser Phase sich erhöht.
Und zeitig habe ich begonnen, mir ein Programm dazu ersonnen.

Ich will mir einen Teppich weben, für Interessierte Kurse geben.
Ich werde mir einen Pudel halten, den Garten werde ich umgestalten.
Ich tu dann nur noch, was mich freut, ich find`das gut, ich hab`ja Zeit!

Vielleicht werde ich auch Spanisch lernen und reisen in die fernsten Fernen.
Seniorensport werde ich betreiben und Leserbriefe schreiben.
Ich tu dann nur noch, was mich freut, ich find`das gut, ich hab`ja Zeit.

Den Keller will ich dann aufräumen und Rock und Mantel neu umsäumen;
und Bücher werd`ich endlich lesen, in Ruhe Kreuzworträtsel lösen.
Ich tu dann nur noch, was mich freut, ich find`das gut, ich hab`ja Zeit.

Besuchen werde ich Kongresse, ganz ohne Zweck, nur aus Int`resse,
auf meiner Geige werd` ich üben, vielleicht wird auch ein Buch geschrieben.
Ich tu dann nur noch, was mich freut, ich find`das gut, ich hab`ja Zeit.

Dann will ich endlich Großputz halten, Privatpapiere gut verwalten.
Vielleicht werd` ich auch tapezieren, ein Haushaltsbuch werde ich dann führen.
Ich tu dann nur noch, was mich freut, ich find`das gut, ich hab`ja Zeit.

Das alles hält mich gut in Schwung, trägt bei zur Selbstverwirklichung.

So hab`ich mir das vorgenommen - doch anders ist es nun gekommen:

Frühmorgens klingelt`s Telefon: " ich hoff`, gefrühstückt hast du schon.
Ich möchte auch nicht lange stören, ich will nur deine Meinung hören.
Doch besser wär`es im Vertrauen, du tätst zu mir herüberschauen.
Komm`schnell, du weißt ja, dass mich`s freut. Das fänd`ich gut, du hast ja Zeit.

Und bin ich wieder dann zu Haus, ruft einer aus dem Krankenhaus:
"Ich liege hier und würd`mich freu`n, du schaust mal auf ein Stündchen rein."
Ich weiß, dazu bist du bereit. Ich fänd`das gut, du hast ja Zeit."

Von auswärts kommt ein lieber Gruß und da steht dann zum guten Schluß:
" Wir kommen über Nacht zu dritt und bringen auch den Dackel mit.
Wir wissen ja, dass dich das freut und findens gut, du hast ja Zeit!"

" Kannst du die Kinder mal bewahren? Magst du mit uns in Urlaub fahren?
Kannst du zu der Besprechung gehen? Willst du mal unsere Dias seh`n?
Kommst du zum Kaffeetrinken morgen? Kannst du für unsern Kater sorgen?
Willst du nach unserer Oma seh`n? Kann ich dir ein Problem anvertrauen?
Hast du nicht Lust, im Chor zu singen? Kannst du mich schnell zum Doktor bringen?"
Zu all dem bin ich gern bereit, ich find`s auch gut - ich hab`ja Zeit !

Ein ganzes Jahr ist nun vergangen, noch gar nichts hab` ich angefangen
aus dem Programm, durch das erhöht sich meine Lebensqualität.
Die Reisen habe ich verschoben, der Teppich blieb noch ungewoben.
An Hausputz war noch nicht zu denken, ( die Spinnen weben in den Schränken ).
Auch hab`ich noch kein Buch geschrieben, auch`s Tapezier`n ist unterblieben.

Ich glaub`, es wird das Beste sein, ich pack`die Liste wieder ein;
Das Planen ist ja nicht vergebens, es hält mich wach Zeit meines Lebens.
Doch denk`ich, ich wär gut beraten, ich mach`s, wie wir`s als Kinder taten,
und warte gespannt auf jeden Tag, bereit für das, was kommen mag.

Denn dies seh`ich als größtes Plus:
Ich tu jetzt nichts mehr, weil ich muss.
Ich tu jetzt alles, weil ich`s mag.
Und das füllt meinen ganzen Tag.
Und dazu bin ich bereit: Ich find`das gut - ich hab`ja Zeit!"




































































" ALTERSHEIM ODER KREUZSCHIFF "



Ich will nie ins Altersheim!

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir ULLALLLALA Schmidt geliefert.

Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 EUR pro Tag!!!

Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff "AIDA" geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner 135 EUR pro Tag zahlen!! Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag über. Die kann ich verwenden für

  1. Trinkgelder 10 EUR pro Tag.


  2. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Restaurants wackele oder sogar das Essen vom Room-Service mir aufs Zimmer bringen lasse, d.h. ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.


  3. Die Aida hat 3 Swimming-Pools, einen Fitnessraum, frei Waschmaschinen und Trockner und sogar jeden Abend Shows.


  4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.


  5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für extra 5 EUR Trinkgeld lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.


  6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.


  7. Fernseher defekt? Glühbirnen müssen gewechselt werden? Die Bettmatratze ist viel zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.


  8. Frische Bettwäsche und Handtücher selbstverständlich jeden Tag, und ich muss nicht einmal danach fragen.


  9. Wenn ich im Altersheim falle und mir die Rippen breche, komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der "AIDA" bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos verarztet.

Nun das Beste. Mit der "AIDA" kann ich nach Süd-Amerika, Australien, Japan, Asien.... wohin auch immer ich will.

Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim, sondern "just call shore to ship".

Ich spare auf der "AIDA" damit jeden Tag 50 EUR und muss nicht einmal für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist: Werft mich nur gerade über die Reeling. Kostenlos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

" Herrliche Zeiten !? "


Ich bin jetzt schon ein älteres Weib,
dass sich noch immer seines Lebens freut.
Bloß manchmal kommen Sehnsuchtsgedanken,
die sich um früheres Leben ranken.

Wo wir noch jung und knusprig war´n,
noch alles echt - kein gefärbtes Haar,
und leichtfüßig bist umeinander gesprungen,
ohne dass gekeucht haben Deine Lungen.

So manches Mannsbild hat´s Pfeifen angefangen;
Man ist so stolz durchs Städtchen gegangen.
Auch hat man noch brav einen Tanzkurs gemacht,
und der Tanzherr hat Dich zu Fuß bis zur Haustür gebracht.

Hast Blümchen gekriegt und diverse Geschenke,
und Verse hast geschrieben, zum ew´gen Gedenken.
Ach waren es doch herrliche Zeiten.
Doch halt - ich will mich nicht bescheißen!

Es hat auch viele Nachteile gehabt.
Man war so naiv und auch ein wenig blöd.
Es gab keine Pille und Wegwerfwindeln.
Im Haushalt musste man sich so elendig schinden.

Das Geld hat hinten und vorne nicht gelangt.
Ja, manchmal war man vor Sorge fast krank.
Drum komm ich zum Resultat von meinem Gedanken.
Bis heut hab ich alles gut überstanden.

Jede Zeit hat gute und schlechte Zeiten,
man nimmt´s halt wie´s kommt, tut keinen beneiden.
Das Leben von uns Menschenkinder
Ist grad wie Frühling - Sommer - Herbst und Winter.
 

Das Lächeln

Ein Lächeln kostet nichts; es erzeugt aber viel!
Es bereichert jene, die es bekommen, ohne denjenigen zu schaden, die es geben!
Die Erinnerung an ein Lächeln kann ewig bleiben.

Niemand ist so reich, dass er es nicht doch noch gebrauchen könnte, und niemand ist so arm, dass es ihm nicht mehr helfen könnte.

Es lässt sich nicht kaufen - nicht leihen - nicht stehlen - nicht erzwingen, denn es hat erst seinen Wert von dem Moment an, wo es gegeben wird!

Wenn du einer Person begegnest, die dir das Lächeln, das auch du verdienst, nicht gibt, dann sei großzügig - gib dieser Person Deines!

Denn niemand braucht das Lächeln dringender, als der, der dem anderen keines geben kann.